Meldungsarchiv

Herz-Kreislaufstillstand in Apotheke

Foto: MKT e. V.
Foto: MKT e. V.

Führungskraft des MKT e. V. setzt Defibrillator ein

 

Am Donnerstagabend kam es in einer Apotheke im Münchener Norden zu einem akuten Notfall: Ein älterer Herr erlitt plötzlich einen Herz-Kreislaufstillstand.

 

Die Mitarbeiter der Apotheke handelten unverzüglich und begannen mit einer Herz-Druck-Massage an.

 

Eine Führungskraft des MKT e. V. hatte am Funk mitbekommen, wie ein Notarzt zur Apotheke geschickt wurde. Nachdem er sich glücklicherweise in der Nähe befand fuhr er ebenfalls zum Notfallort und unterstützte das Personal bei den Reanimationsmaßnahmen. Durch den Einsatz eines Defibrillators, welche auf allen Führungsfahrzeugen des MKT e. V. vorhanden sind, konnte für eine effektivere Versorgung des Patienten gesorgt werden.

 

Der Patient wurde schließlich vom Rettungsdienst unter fortdauernden Reanimationsmaßnahmen in eine Münchener Klinik verbracht.

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Der neue Internetauftritt des MKT e. V. ist online!

Die neue Webseite - Foto: MKT
Die neue Webseite - Foto: MKT

Pünktlich zu Weihnachten ist der MKT e. V. ab sofort auch unter mkt-ev.de oder mkt-ev.org erreichbar

 

Eigentlich sollte es erst zum neuen Jahr so weit sein. Der Vorstand des MKT e. V. kann aber bereits jetzt für seine Mitglieder und Interessierte eine kleine Weihnachtsüberraschung verkünden:

Ab heute Samstag, den 24.12.2016 geht die neue Webseite des Vereins online - unter anderem mit den Rubriken: Meldungen, Verein, Leistungen und Mitgliedschaft.

 

Neben zahlreichen Bildern des vereinseigenen Fuhrparks und Informationen über die Arbeit und die Geschichte des Vereins gibt es auch einen internen Bereich für die Mitglieder und die Führungskräfte. Nähere Informationen dazu werden in den kommenden Wochen folgen.

 

In diesem Sinne wünscht der Vorstand des MKT e. V. ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr!

 

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Im Einsatz mit Dr. Blume-Beyerle

v. l.: Robert Schmitt, Dr. Wilfried Blume-Beyerle, Bernhard Grau - Foto: MKT
v. l.: Robert Schmitt, Dr. Wilfried Blume-Beyerle, Bernhard Grau - Foto: MKT

Blume-Beyerle unterwegs mit den Einsatzleitern Robert Schmitt und Bernhard Grau

 

Dr. Wilfried Blume-Beyerle hat in seiner beruflichen Laufbahn vieles erlebt. Als Chef des Kreisverwaltungsreferates war er über 18 Jahre lang für die öffentliche Sicherheit und Ordnung

 

der Landeshauptstadt München verantwortlich und trug durch seine ruhige und besonnene Art dazu bei, dass Diskussionen über die Sicherheit sachlich und zielorientiert geführt wurden.

 

Sein Wissensschatz ist enorm und seine Expertise immer noch gefragt. Jüngst wurde er in das Kuratorium des Medizinischen Katastrophen-Hilfswerks (MHW) berufen.

 

Nun hat sich Blume-Beyerle am vergangenen Dienstag wieder zurück in den praktischen Einsatz begeben. Die Dienst habenden Einsatzleiter des Rettungsdienstes Robert Schmitt und Bernhard Grau nahmen Blume-Beyerle während deren ehrenamtlichen Einsatzbereitschaft mit.

 

Die drei erfahrenen Männer verbinden vor allen Dingen das Engagement für ihre Stadt, die Verantwortung die sie für die Gesellschaft übernehmen und das gemeinsame Ziel die Sicherheit der Bevölkerung und der Einsatzkräfte gewährleisten zu wollen.

 

Schmitt und Grau stehen als Einsatzleiter regelmäßig in der Verantwortung größere Einsätze zu leiten. Dabei zählen gerade der Schutz der Bevölkerung und der Einsatzkräfte zu den wichtigsten Aufgaben.

 

Die Drei besuchten während des Dienstes ihre Kollegen in der Rettungsleitstelle, auf der Hauptfeuerwache und auf dem Oktoberfest. Dabei war die Freude bei den Einsatzkräften groß, dass Blume-Beyerle sich immer noch um deren Wohlbefinden bemüht.

 

Blume-Beyerles Besuch ist daher auch als Botschaft zu verstehen: Er ist immer noch da. Sein Wissen kommt nach wie vor zum Einsatz. Dabei geht es vor allem darum Erfahrungen aus der Vergangenheit in Entscheidungen für die Zukunft mit einfließen zu lassen.

 

Rettungsdienst-Einsatzleiter und MKT-Geschäftsführer Robert Schmitt:

 

„Mir ist es wichtig, dass unsere Einsatzkräfte wissen, dass wir als Einsatzleitung hinter ihnen stehen und dass wir stets daran arbeiten, die Arbeits- und Sicherheitsbedingungen zu verbessern. Das kommt wiederum der Bevölkerung zugute, die auf sie zählen kann. Dabei ist uns Dr. Blume-Beyerle eine extrem wichtige fachliche und menschliche Unterstützung.”

 

Trotz Wiesn blieb es während des Bereitschaftsdienstes ruhig. Da waren sich Blume-Beyerle, Schmitt und Grau aber einig: Es ist immer gut, wenn man gerade mal nicht gebraucht wird.

 

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Einsatzleiter Bernhard Grau erhält Medaille "München leuchtet"

v. l.: Oberbürgermeister Dieter Reiter und Bernhard Grau - Foto: MKT
v. l.: Oberbürgermeister Dieter Reiter und Bernhard Grau - Foto: MKT

 

Zweiter Bürgermeister Josef Schmid zeichnet den langjährigen Rettungsdienst-Einsatzleiter für seine ehrenamtliche Arbeit aus.

 

„Er ist ein Idealist. Er setzt sich für das Wohl der Bevölkerung und für die gute Sache ein.” so wird der Münchner Einsatzleiter vom MKT Bernhard Grau sinngemäß gerne von seinen Kollegen beschrieben. Grau gehört zu einer kleinen Gruppe an Führungskräften, die in München und im Landkreis bei Großschadensereignissen die Einsatzleitung vor Ort übernehmen dürfen.

 

Für sein Jahrzehnte währendes Engagement ist er nun von Bürgermeister Josef Schmid mit der Ehrenmedaille „München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden Münchens” in Bronze ausgezeichnet worden.

 

Grau wurde 1967 in Maitenbeth (Landkreis Mühldorf) geboren und hat sich seit seiner Jugend ununterbrochen im Katastrophenschutz, Sanitätsdienst und Rettungsdienst ehrenamtlich engagiert. Er hat jahrelang Einheiten des Katastrophenschutzes geleitet und war bei großen Sanitätsdiensten, etwa im Olympiastadion, der Allianz Arena oder der Meisterfeier des FC Bayern als Einsatzleiter tätig.

 

Im Jahr 2000 ist er von der Landeshauptstadt München und dem Landkreis München offiziell zum organisatorischen Leiter Rettungsdienst bestellt worden. Seit dem übt er die Tätigkeit durchgehend und ehrenamtlich neben seinem Hauptberuf als Ingenieur in leitender Funktion in einem großen deutschen Telekommunikationsunternehmen aus.

  

Grau zeigte sich am Rande der Verleihung sichtlich erfreut über die Auszeichnung:

 

„Es ist schön nach so vielen Jahren des Einsatzes eine offizielle Anerkennung zu erhalten. Ich möchte an dieser Stelle aber auch all denjenigen danken, die mich über die letzten Jahre im Einsatz und privat begleitet haben. Ich freue mich, auch weiterhin diese verantwortungsvolle Aufgabe für unsere Stadt ausüben zu dürfen.”

 

Zweiter Bürgermeister Josef Schmid würdigte in Anwesenheit des neuen Kreisverwaltungsreferenten Dr. Thomas Böhle und Vertretern aller Stadtratsfraktionen die wichtige Funktion Graus und sagte:

 

„Ich danke Ihnen herzlich für Ihr Engagement und wünsche Ihnen für die Zukunft weiterhin alles Gute.”

 

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Neues Fahrzeug für die Schnelleinsatzgruppe (SEG)

v. l.: Maximilian Wachtler und Robert Schmitt bei der Fahrzeugübergabe - Foto: MKT
v. l.: Maximilian Wachtler und Robert Schmitt bei der Fahrzeugübergabe - Foto: MKT

 

SEG-Behandlung vom MKT e. V. erhält neuen Einsatzleitwagen

 

Vergangene Woche haben MKT-Geschäftsführer Robert Schmitt und der Abteilungsleiter der Schnelleinsatzgruppe-Behandlung beim MKT e. V. Maximilian Wachtler ein neues Fahrzeug für die SEG entgegengenommen. Der neue BMW 5er wird als Einsatzleitwagen (ELW) für den diensthabenden SEG-Führer zum Einsatz kommen.

 

Die SEG-Behandlung wird 365 Tage von ehrenamtlichen Rettungskräften besetzt und bei größeren Einsätzen als Unterstützungsgruppe alarmiert. Sie dient in erster Linie zur Behandlung von verletzten oder erkrankten Personen.

 

Insgesamt besteht der Einsatzzug der SEG aus drei Fahrzeugen. Einem Gerätewagen, einem Mannschaftstransportwagen und dem Einsatzleitwagen.

 

"Wir freuen uns, dass die Kolleginnen und Kollegen von der SEG zukünftig auf ein so modernes und sicheres Einsatzfahrzeug zurückgreifen können", meint Bernhard Grau, Vorstand des MKT e.V.

  

Die SEG-Behandlung kam beispielsweise auf der Fanmeile an der Leopoldstraße während der Europameisterschaft zum Einsatz. Dort musste binnen kürzester Zeit ein örtlicher Sanitätsdienst eingerichtet werden um die Menschen im Notfall schnell mit Fußtrupps erreichen zu können.

 

Der MKT e. V. setzt auf professionelle Einsatzkräfte, die haupt- oder nebenberuflich im Rettungsdienst tätig sind und bildet auch laufend selbst aus. Interessierte können sich gerne über unsere Kontaktwege bei uns melden.

 

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Neue Führungskräfte für den Katastrophenschutz

 Die Kursteilnehmer des UG-SanEL Kurses 2016 - Foto: MKT
Die Kursteilnehmer des UG-SanEL Kurses 2016 - Foto: MKT

 

13 Teilnehmer bestehen die Prüfung zur Unterstützung der Sanitätseinsatzleitung für die Stadt und den Landkreis München.

 

Es sind die Fälle, die sich kein Mensch wünscht. Wenn ein Zug entgleist, irgendwo ein gefährliches Gas ausgetreten oder ein größerer Brand ausgebrochen ist, dann kommen sie zum Einsatz: Die Männer und Frauen der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung – UGSanEL.

 

Rund um die Uhr stehen fünf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Münchner Rettungsorganisationen bereit, um im Ernstfall die Arbeit von Rettungsdienst und Katastrophenschutz zu koordinieren. Sie unterstützen dabei den Organisatorischen Leiter und den Leitenden Notarzt, die bei schweren Unfällen für die Lenkung der Rettungskräfte am Einsatzort verantwortlich sind.

 

"Bei größeren Einsätzen kann es vorkommen, dass in wenigen Minuten 50 bis 100 Rettungswägen und Sanitätsfahrzeuge am Einsatzort eintreffen. Diese dann sinnvoll und zielgerichtet einzusetzen, ist eine große Herausforderung, das kann kein Mensch alleine stemmen. Dafür gibt es die UGSanEL, um einen geordneten Ablauf und Strukturen in die Notfallversorgung zu bringen." erklärt Kursleiter Bernhard Grau vom Münchner Krankentransport e. V. (MKT) den Sinn der UGSanEL.

 

Grau ist von der Landeshauptstadt München ernannter Organisatorischer Einsatzleiter und  bildet in dieser Funktion seit Jahrzehnten neue Führungskräfte aus. Er weiß, worauf es bei den Mitarbeitern ankommt. Neben viel Erfahrung im Rettungs- und Sanitätsdienst zählen eine schnelle Auffassungsgabe, umfassende Fachkenntnisse und flexibles Denken zu den wichtigsten Voraussetzungen.

 

Im Einsatz müssen die Mitarbeiter der UGSanEL auf sich ständig verändernde Gegebenheiten schnell und richtig reagieren, schließlich geht es darum Menschenleben zu retten. Die UGSanEL übernimmt beispielsweise die Funkkoordination vor Ort und dient damit als Schnittstelle zwischen Einsatzkräften und Rettungsleitstelle. Zudem müssen die Frauen und Männer ständig einen Überblick über die Zahl der Patienten und der eingesetzten Fahrzeuge bewahren. Das sind hohe Anforderungen, die von den Frauen und Männer ehrenamtlich neben ihrer beruflichen Tätigkeit erfüllt werden.

 

Ausbilder Stephan Höllmüller und Leiter der UGSanEL-Gruppe beim MKT: „Viele Aufgaben müssen gleichzeitig erledigt werden. Funken, telefonieren, Notizen aufschreiben, sich mit Kollegen absprechen, Anweisungen weitergeben - und das im vollen Bewusstsein, dass Fehler fatale Konsequenzen haben können. Das erfordert höchste Konzentration und Multitasking-Fähigkeiten. Wer zur UGSanEL will, muss das können. Darauf achten wir.“

 

13 Einsatzkräfte der Münchner Rettungsorganisationen, Münchener Krankentransport, Aicher Ambulanz, Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter, Malteser und IMS nahmen am Qualifizierungslehrgang teil. Über drei Wochen vertieften sie in Theorieblöcken ihre Fachkenntnisse im Bereich der Einsatz- und Führungslehre. Dazu gehörten insbesondere juristische Grundlagen, Einsatzkonzepte für Stadt und Landkreis sowie Führungsregeln. Die Dozenten kamen unter anderem von der Polizei, der Berufsfeuerwehr München, dem Landratsamt, der Deutschen Bahn und den Rettungsorganisationen und konnten somit hilfreiche Tipps aus der Praxis weitergeben.

 

Zudem wurden die theoretischen Grundlagen auch praktisch in Simulationstrainings eingeübt.

 

Am Ende bestanden alle Teilnehmer die schriftliche und praktische Prüfung. Damit ist es aber noch lange nicht getan, denn zum Alltag der UGSanEL-Mitarbeiter gehören regelmäßige Fort- und Weiterbildungen.

 

Grau resümierte am letzten Kurstag: „Für diese Arbeit braucht man hoch motivierte und qualifizierte Einsatzkräfte. Ich bin mit den Leistungen der Teilnehmer sehr zufrieden und freue mich, dass sie bald zur Sicherheit in Stadt und Landkreis beitragen werden.“ 

 

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